Vor einem halben Jahr hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die „Bildungs-republik Deutschland“ ausgerufen. Auf dem „nationalen Bildungsgipfel“ hieß es, Investitionen in die Bildung seien Investitionen in die Zukunft. Heute in Wahlkampfzeiten wird BILDUNG erst recht groß geschrieben. Die Bezahlung derjenigen, die Bildung vermitteln, wird aber klein gerechnet. Erst diese Woche wurden in Berlin die Zuschüsse für Volkshochschulen, Musikschulen und andere Bildungsbereiche „neu berechnet“. Und das heißt gekürzt.
Von Bildungsgipfeln weit und breit keine Spur. Von der Bildungsleere in Deutschland können hingegen die Dozenten berichten. Bildung außerhalb von Schule und Universität ist in der Regel die Sache von Freiberuflern. Festan-stellung ist die Ausnahme. So auch im Bereich der Angebote für Deutsch als Fremdsprache (DaF). Ein Paradebeispiel für prekäre Beschäftigungs-verhältnisse.
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