Ich hatte über die dubiosen Geschäftsmethoden von Sören Gelder im Bermuda-Dreieck zwischen Berlin, Bangkok und Rio des Janeiro berichtet. Gelder beschäftigt sich – Nomen est Omen – mit Geldvermehrungssystemen. Auch heute appelliert er mit einer “Facebook Mio Dollar Methode” auf Twitter wieder inständig an die Debilität Intelligenz seiner Mitmenschen.
In den letzten zwei Wochen hatte Gelder für die D4U-Partei geworben, die ein bedingungsloses Grundeinkommen auf ihre Fahnen geschrieben hat. Dafür hatte er den Plan aufgegeben, eine eigene Partei zu gründen. Auch hier im Blog kommentierte er für die D4U-Partei. Er selber ist Mitglied der D4U-Partei, Mitgliedsnummer 638, wie er auf Twitter stolz mitteilte.
Nun aber ist es selbst Sören Gelder zu braun bunt geworden, nachdem die D4U-Partei am Wochenende im Parteiprogramm ihr rechtsextremes wahres Gesicht gezeigt hat. Gelder ist jetzt auf Distanz gegangen.
So fröhlich, wie er sich verabschiedet hatte (“ich widme mich anderen Dingen, jedoch sage Ihnen: Waehlen Sie am 27.09.2009 die d4u”), meldete sich Sören Gelder gestern abend auf dem Twitter-Account seiner Gelder-Partei (GDP) zurück:
Oh, ich glaube ich befasse mich doch wieder mit meiner eigenen bevorsteh Parteigruendung, denn es waere ein Rueckschritt, wenn DMark wiederkommt Also, mein Wort gilt wieder: Sobald ich hier 10000 follower habe, grunde ich offiziell eine Partei (GDP) und das #grundeinkommen in D kommt
Die Anhänger der Idee eines Grundeinkommens können aufatmen. Zumindest diese Posse um das Grundeinkommen wird ihnen wohl erspart bleiben. Dabei hat Gelder schon den wichtigsten Schritt zur Parteigründung getan. Er hat ein Wahlplakat entworfen. Man muss sich Sören Gelder wohl als einfältigen fröhlichen Menschen vorstellen.
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