Am Montag demonstrierte der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle vor der internationalen Presse eindrucksvoll sein diplomatisches Geschick und seine Weltgewandheit (‘englische Journalisten trinken Tee’). Von seinen Englischunkenntnissen soll hier nicht die Rede sein. Schließlich hatte Westerwelle noch kurz vor der Wahl eingestanden, er müsse “da erst wieder reinkommen”. Glaubwürdig ist zwar anders. Aber Joschka Fischer sprach bei seinem Amtsantritt als Außenminister auch nicht gerade fließend Englisch.
Nachdem jedoch die Aussicht auf einen Außenminister Westerwelle bereits im Ausland (also da, wo nicht Deutschland ist) nicht überall beklatscht worden ist (weil man sich zum Beispiel an Westerwelles Rolle in der ‘Möllemann-Affaire’ erinnerte), wird nun auch in Deutschland die A-Frage heftig diskutiert. Dabei könnte es am Ende eine Überraschung geben. Denn wenn zwei sich streiten … Die Piratenpartei scheint zumindest insgeheim bereits eifrigst diplomatische Beziehungen zu üben.
Official White House Photo by Pete Souza
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