Der Mensch ist ein Kulturpessimist. Er freut sich nicht über eine neue Möglichkeit. Er befürchtet sie zuerst. Bereits Platon sah die Einführung der Schrift mit Sorge und befürchtete das ‘Erkalten des Menschen’. Den Schock der Buchdruckgesellschaft wollte Immanuel Kant dadurch überwinden, dass nur noch Gelehrte lesen sollten. Inzwischen sind wir im Computerzeitalter angekommen. Und wieder werden die Neuen Medien eher als Katastrophe denn als neue Möglichkeit begrüßt.
Der Soziologe Dirk Baecker im Gespräch mit Roger de Weck über “Krisen der Computergesellschaft” für das Schweizer Fernsehen:
P.S. Auch Stefan M. Seydel hat sich die Sendung inzwischen angesehen und auf rebell.tv mit vielen Links live gebloggt und besprochen.
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