Der Failwhale ist das Markenzeichen von Twitter. Das erste Mal tauchte er bei Twitter im Mai 2008 auf. Bis dahin hatte eine LOL-Cat angezeit, wenn Twitter unter dem Ansturm von Tweets unterging. Biz Stone fand die LOL-Cat aber zu “jokey” und griff zu einem Bild der australischen Künstlerin Yiying Lu. Im Original heißt es “Lifting up a Dreamer”. Seitdem hat der Twitter-Failwhale Kultstatus erlangt. (Mehr dazu, wie Twitter auf den Wal kam hier). Kein Wunder also, dass der Twitter Failwhale auch in den Protesten gegen BP eine Rolle spielt (Klick auf die Bilder zeigt die Quelle):

Und was tut BP? Nach einem angeblich 50 Millionen Dollar teuren Fernsehspot und ganzseitigen Anzeigen in US-amerikanischen Tageszeitungen, die vor allem blaues Wasser und blauen Himmel zeigen, googelt BP der Welt inzwischen das Blaue vom Himmel. Mindestens Zehntausend Dollar lässt es sich BP jeden Tag kosten, den Suchverkehr im Internet auf die eigene Seite zu lenken.
BP pumpt nicht nur jeden Tag 40.000 Barrel (6,36 Millionen Liter) Öl in die “Spilling Fields” des Golfs von Mexiko, sondern auch Millionen Dollar in eine PR-Kampagne, die jene 1958 versprochene (“BP Maps the Future“), nun aber ganz anders eingetretene Zukunft in ein günstiges Licht rücken soll. Das ist zynisch … auch wenn man bedenkt, das BP bisher noch nicht einmal den Angehörigen der bei der Explosion der “Deepwater Horizon” ums Leben gekommenen BP-Mitarbeiter auch nur einen Cent gezahlt hat.
John Stewart hat in seiner Daily Show den BP-Propagandafeldzug kommentiert:
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